Eine Idee haben - und was dann?

Orientierungshilfen_bearb

Wir möchten die Teams beim Weiterentwickeln ihrer Ideen nicht alleine lassen.

Daher begleitet das LüDiA-Projektteam die Vorhaben mit den richtigen Fragen und bewährten Orientierungshilfen. Die Teams sind dazu eingeladen, diese für sich zu erschließen und im Gespräch reifen zu lassen.

Im Folgenden finden Sie eine Liste mit hilfreichen Methoden, welche für Ihre Konzeption empfehlenswert sein kann.

Kontaktieren Sie gerne das Projektteam (projektteam[[at]]luedia-wendland.de), um Anleitungsdokumente für die einzelnen Punkte oder Unterstützung bei der Anwendung auf Ihr Projekt zu erhalten.

Bestimmte Themen können geclustert werden:

  • Projekt Canvas, Einseiter, Standskizze: obligatorisch für LüDiA
  • Werteversprechen-Canvas, Persona erstellen, Wirkungslogik: Was wollen Sie für wen erreichen?
  • Zeitungsartikel aus der Zukunft, Projekt-Zeitplan skizzieren: Wie teilen Sie sich Ihre Arbeit auf und wann wollen Sie was erreichen?
  • Stakeholder-Matrix, Wettbewerbsmatrix, SWOT-Analyse: Die Welt außerhalb des Vorhabens verstehen.
  • Präsentationsvideo, Veranschaulichung, Marketing-Mix, Pitchdeck: Wie gestalten und präsentieren Sie ihr Vorhaben?

 

Orientiert am Business Model Canvas aus der Startup-Welt, stellt diese angepasste “Leinwand” die Funktionsweise des Projektes auf einem Blick dar.

Hier gibt es einen Link zu einer mit Google bearbeitbare Vorlage.

Hier erhalten Sie das PDF.

Was sind die wichtigsten Informationen zum Vorhaben? Anzugehendes Problem, Lösungsansatz, Beteiligte und Ressourcen gehören sicherlich dazu und lassen sich auf ein Din A4-Blatt abbilden. Der Einseiter bildet sozusagen die Visitenkarte für ihr Vorhaben.

Spätestens beim Markt der Möglichkeiten werden Sie ohnehin einen Stand benötigen, um Ihre Idee vorzustellen.

Überlegen Sie sich doch also einmal, wie Sie alleine mit den Hilfsmitteln eines Tisches und einer Stellwand ihre Idee live präsentieren würden.

Auf englisch heißt diese Abbildung Value Proposition Canvas. Es zeigt an, wer die Kunden sind und inwiefern das eigene Projekt die Bedürfnisse von ihnen befriedigt.

Hier gibt es einen Link zu einer Google-Vorlage (erst Kopie erstellen, dann bearbeiten!)

Hier gibt es das entsprechende Mehrwert-Canvas LüDiA als PDF!

Hier wird verallgemeinert, welche Eigenschaften ein typisches Mitglied der Zielgruppe hat. Dabei wird auf Aussehen, demografische Merkmale, Werte und Emotionen zurückgegriffen.

Es kann durchaus sein, dass es mehrere Persona braucht, schon allein weil Kund*innen und Nutzer*innen unterschiedlich sind.

Persona erstellen (Word-Datei)

Ein Hauptmerkmal von Gesellschaftsunternehmen ist der Drang nach Wirkung. Daher muss es auch Wege geben, diese messbar zu machen.

Die Wirkungslogik nach Phineos Kursbuch hilft!

Wirkungslogik Vorlage (PowerPoint-Datei)

Schaffen Sie es mit Ihrem Vorhaben in die Zeitung zu kommen? Wir geben jetzt schon einmal die Chance einen eigenen Artikel zuverfassen – aus der Zukunft!

Wie wird ihr Vorhaben in 5 Jahres gewesen worden sein?

Egal ob als Liste oder als GANTT-Diagramm, irgendwie muss man ja sehen, wie die Planung eines Projektes aussieht. Hier hilft ein Zeitplan mit Verantwortlichkeiten, Fristen und Meilensteinen.

Projektzeitplan_Vorlage (Excel-Datei)

Mit dieser Matrix lässt sich darstellen, wer für das Projekt eine wichtige Rolle spielt. Die Y-Achse zeigt die Relevanz eines Akteurs, die X-Achse entscheidet über Wohlwollen oder Barriere hinsichtlich des Projektes.

Entsprechend können die gefundenen Organisationen und Einzelpersonen für die weitere Planung berücksichtigt werden.

Stakeholder Matrix (PowerPoint-Datei)

Teilweise können für die Wettbewerbsanalyse schon einige Akteure bei der Stakeholder-Matrix gefunden worden sein.

Mit der Wettbewerbsmatrix soll gezeigt werden, in welchen Merkmalen sich Ihr Vorhaben unterscheidet. Wählen Sie dadurch eine möglichst günstige Merkmalsauswahl und zeigen Sie, wo die Konkurrenz nicht mithalten kann.

Wettbewerbsmatrix Tabelle (PowerPoint)

SWOT steht für Stärken (Strength), Schwächen (Weaknesses), Opportunities (Gelegenheiten) und Threats (Bedrohungen).

Bei den Stärken und Schwächen handelt es sich um interne Faktoren, die durch die Wettbewerbsanalyse zu Vorschein gekommen sind. Bei den Gelegenheiten und Bedrohungen betrachten Sie die “Großwetterlage”: Welche gesellschaftlichen Trends oder politischen Entwicklungen begünstigen oder benachteiligen ihr geplantes Projekt?

Haben Sie alle vier Felder? Dann überlegen Sie sich Strategien, wie sie bei Kombination der internen und externen Faktoren reagieren.

SWOT-Analyse (PowerPoint-Datei)

Ein Einseiter mit vielen Worten ist gut, ein Bild erklärt mehr als 1000 Wörter und ein Präsentationsvideo….?

Egal ob mit der Handykamera aufgenommen oder mit Profihilfe: Ein Video schauen sich Menschen einfach viel lieber an als reiner Text. Drehen Sie also ein 1-minütiges Video, in dem Sie sich vorstellen und ihr Vorhaben präsentieren können.

Egal ob mit Witz oder Emotionen – schon allein die Entwicklung eines “Drehbuchs” wird Sie weiterbringen. Denn dort entscheidet sich auch, was wesentlich für ihr Projekt ist und was im wahrsten Sinne des Wortes rausgeschnitten werden kann.

Egal ob Produkt oder Dienstleistung: Wenn man sieht, wie Ihr Vorhaben am Ende aussehen oder funktionieren soll, verstehen es Neugierige einfach schneller.

Daher überlegen Sie sich zum Beispiel eine Internetseite aufzusetzen, welche wie eine Fassade wirkt oder gestalten Sie eine Infografik, um den Kundenprozess zu veranschaulichen. Produkte haben den Vorteil in kleinerer Ausgabe oder aus einem billigeren Material als Prototyp schon einmal fassbar gemacht werden zu können.

Hach, das liebe Marketing! Es ist zunächst einmal mehr als reine Werbung. Denn da sind ja auch noch Preis, Produkt und Vertrieb!

Starten Sie über das Marketing nachzudenken und seien Sie dem Wettbewerb ein Schritt voraus!

Kontaktieren Sie uns für weitere Erläuterungen zu den 4 P’s oder 4 C’s!

Wer A sagt, muss auch Präsentation sagen. Immer gut, seine Folien mit dabei zu haben. Und wenn die dann auch noch gut strukturiert sind und neugierig machen, haben Sie Ihre Zuhörer*innen im Griff!

Für einen Aufbau-Vorschlag unserer Seite, fragen Sie einfach nach!