Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen

LüDiA – Kooperations- und Engagement-Wettbewerb

„LüDiA – Lüchow Dannenberg im Aufbruch“ ist ein Kooperations- und Engagement-Wettbewerb, der vom Landkreis Lüchow-Dannenberg in Zusammenarbeit mit der Hilfswerft gGmbH und der Wirtschaftsförderung Lüchow Dannenberg ausgerichtet wird.

LüDiA wird u.a. zur Erhöhung der Lebensqualität im Landkreis Lüchow-Dannenbergs durchgeführt. Durch den Wettbewerb sollen neue und alte Projektideen zu mehr Eigenständigkeit und einer erfolgreichen Zukunftsperspektive verholfen werden. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass auch Geschäftsmodelle für eine langfristige Umsetzung und Implementierung befördert werden.

Das Ziel sind realistische Konzepte im Bereich des sozialen Unternehmertums, die auch außerhalb des geschützten Rahmens eines Wettbewerbes bestehen können und dadurch langfristig Problemstellungen im Landkreis Lüchow-Dannenberg für viele Einwohner lösen können.

Teilnehmerkreis

Akteure

Der Wettbewerb steht allen Institutionen und Personen offen, die Lüchow-Dannenberg mit ihren Ideen voranbringen wollen. Dies schließt auch Ideen ein, die sich noch in der Konzeptphase befinden. Da es sich um einen Entwicklungsprozess handelt, sind laufende Projekte ohne Weiterentwicklungsbedarf weniger für eine Teilnahme geeignet. Dies beinhaltet explizit auch Institutionen und Personen, die nicht in Lüchow-Dannenberg sitzen, mit ihrem Engagement aber eine Wirkung in der Region erzeugen wollen.

Themen

Thematisch ist der Wettbewerb nur wenig eingegrenzt. Die Art von Herausforderungen und Ideen sollen dem Gemeinwohl dienen und die Lebensqualität vor Ort verbessern. Dies schließt Vorhaben aus, die allein einer einzelnen Organisation (z.B. Produktionseffizienz verbessern in einem Betrieb) oder privaten Person (z.B. Solaranlagen-Lösung auf einem privat genutzten Haus) nutzen. Mögliche Aktionsfelder sind Leerstand, Mobilität, Betreuung, Partizipation, Geflüchtetenhilfe, Bildung oder Umweltschutz. Im Einzelfall (z.B. im Bereich Kultur) muss der Beitrag zum Gemeinwohl begründet und vom Projektteam anerkannt werden.

Innerhalb des Wettbewerbs wird zu einem unternehmerischen Denken motiviert. Dies bedeutet nicht, dass Unternehmen entstehen müssen, jedoch gemeinsam nach Geschäftsmodellen und anderen Wegen zu mehr Eigenständigkeit und Verstetigung der Projekte gesucht wird. Projekte, die langfristig allein auf Spenden, öffentliche Mittel oder Fördermittel angewiesen sind, werden im Rahmen dieses Wettbewerbes nicht gesucht.

Fristen

Ab dem 30. August ist die Webseite freigeschaltet. Man kann sich jederzeit melden. Eine Anmeldung ist jedoch bis zum 1. Workshop (Ende Oktober) ratsam. Weitere zeitliche Orientierungspunkte werden durch die Challenges als Empfehlung vorgegeben. Fristen zu einzelnen Veranstaltungen werden separat kommuniziert.

Weiterer Ablauf

Die Einreichungen werden im ersten Schritt auf die Einhaltung des Teilnehmerkreises sowie auf die Teilnahmebedingungen geprüft und online auf der Wettbewerbs-Webseite veröffentlicht. Im Laufe der ersten Wochen werden Zukunftsmacher und Anstifter zusammengebracht. Diese können sich dann entscheiden, innerhalb des Wettbewerbes ein Team zu bilden. Jedes Team erhält den Zugang zu seiner Projektseite, welche es unter wenigen Vorgaben gestalten kann. Wenn die Challenges freigeschaltet werden, werden die weiteren Orientierungspunkte (z.B. Gestaltung einer Projektwebseite, Social Media, Zeit- oder Kommunikationspläne, Projekt Canvas) offensichtlich.

Im Fokus der ersten Veranstaltung steht eine Verbindung zwischen noch freien Kooperationspartnern und Zukunftsmachern im Vordergrund (Format: Barcamp). In der zweiten Veranstaltung werden das Projektmanagement und sozialunternehmerische Kompetenzen behandelt. Nach einer längeren Entwicklungsphase können sich dann die Projektteams das erste Mal auf einem Markt der Möglichkeit Anfang Februar präsentieren und den Bedarf nach weiteren Ressourcen äußern.

Bei der Preisverleihung werden die besten Kooperationen ausgezeichnet, für die auch im Nachhinein noch einmal eine intensive Betreuung gewährleistet werden soll.

Was gibt es zu gewinnen?

Der Mehrwert des Wettbewerbes entsteht vor allem durch die Unterstützung bei der Entwicklung der Projekte. Dennoch soll es bei der Preisverleihung auch Belohnungen für gute Leistungen geben. Es soll gewährleistet werden, dass die erfolgsversprechenden Projekte nach der Preisverleihung eine Perspektive auf Verstetigung erhalten.

Ausschluss

Das Projektteam behält sich vor Einreichungen nach gewissenhafter Prüfung nicht zu veröffentlichen oder zu entfernen, wenn sie dem
Wettbewerb oder dessen Trägerin sowie Umsetzungsorganisationen schaden können. Wir dulden auch keine extremistische, nationalistische, antidemokratische oder rassistische Beiträge.

Datenschutz

Mit der Einreichung einer Bewerbung stimmt der Verfasser der Veröffentlichung der Daten zu. Er garantiert zudem, dass die von ihm übermittelten Bilder keine Rechte Dritter verletzen. Im Falle einer Verletzung stellt er den Landkreis und die beteiligten Akteure von sämtlichen Forderungen frei. Alles weitere regelt die Datenschutzerklärung.