Überblick

In aller Kürze

LüDiA zu erklären ist gar nicht so einfach. Das haben wir auch bei vielen Vorgesprächen gehört. Doch für große Vorhaben ist eben manchmal auch etwas Erklärungsbedarf notwendig. Deswegen erklären wir nun in 90 Sekunden normaler Lesezeit den Wettbewerb.

Im Anschluss werden noch die häufig an uns gestellten Fragen beantwortet.

15 Sekunden

Wer nur ganz kurz Zeit hat, hier das Wesentlichste zusammengefasst: LüDiA steht für Lüchow-Dannenberg im Aufbruch und ist ein Kooperationswettbewerb. Jeder soll und darf mitmachen!

Ziel ist die (Weiter-) Entwicklung und Etablierung von Ideen, welche die Lebensqualität in der Region verbessern. Dafür wird vor allem Wert darauf gelegt, langfristig wirkende Projekte zu unterstützen.

35 Sekunden

Bei LüDiA gibt es drei Möglichkeiten aktiv mitzumachen.

Als Anstifter*in:

Geben konkrete Herausforderungen vor, welche Sie gerne umgesetzt sehen würden, Sie selbst alleine aber nicht genügend Zeit oder Unterstützung haben.

Als Zukunftsmacher*in:

Bringen eigene Vorhaben oder Ideen für die Herausforderungen der Anstifter ein und entwickeln diese im Rahmen des Wettbewerbes weiter.

Als Ermöglicher*in:

Bringen punktuell ihre Erfahrung, Kontakte oder Ressourcen bei Interessensüberlappung ein.

Übrigens können Sie Personen auch zum Mitmachen animieren, indem Sie diese nominieren. Wir nehmen dann mit den Nominierten Kontakt auf.

50 Sekunden

Ideen-Marktplatz

Auf dem Ideen-Marktplatz finden Sie alle bisher eingereichten Einträge von Anstifter und Zukunftsmacher. So können Sie sich zum Beispiel vorhandenen Ideen anschließen oder sehen, welche Herausforderung noch offen ist. Bei einem Klick auf die jeweilige  Kacheln erhalten sie mehr Informationen.

Unsere Unterstützung

Haben sich Herausforderung und Idee gefunden, können Teams gebildet werden. Diese nehmen dann am Wettbewerb teil und werden bei ihrer Entwicklung tatkräftig unterstützt. Jedes Team erhält eine eigene Unterseite, welche es selbstständig pflegen kann.

75 Sekunden

Zeitlicher Rahmen

Die Termine sehen Sie in der Grafik rechts. Gerade in den Anfangsmonaten ist es jederzeit möglich teilzunehmen. Verschiedene Veranstaltungen laden dazu ein, sich zu vernetzen, zu arbeiten und zu präsentieren.

90 Sekunden

Organisiert wird der Wettbewerb von der Wirtschaftsförderung Lüchow-Dannenberg und der Hilfswerft gGmbH.

Letztere hat ähnliche Formate schon in vier anderen Regionen durchgeführt und zeigt sich bundesweit für die Aktivierung zu Bürgerschaftlichem Engagement und Social Entrepreneurship verantwortlich.

Offizieller Träger des Wettbewerbes ist der Landkreis.

 
 

Und dann?

Bei der Preisverleihung werden die drei vielversprechendsten Kooperationen ausgezeichnet. Diese sollen neben Sachpreisen auch ein Intensiv-Coaching erhalten, um ihr Projekt möglichst zu verstetigen.

Denn wir wollen keine Strohfeuer, sondern Lösungsansätze entwickeln, die dauerhaft die Lebensqualität der Region verbessert.

Häufige Fragen

Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, schicken Sie die Frage einfach an info@luedia-wendland.de und wir kümmern uns darum.

Das Konzept zu LüDiA hat beim Ideen-Wettbewerb “Land schreibt Zukunft” gewonnen und wurde dadurch gefördert.

Es hat sich als eines von 16 Projekten bei über 200 Vorschlägen durchgesetzt.

Zunächst einmal soll sich jeder angesprochen fühlen, der sich mit seiner Heimat Lüchow-Dannenberg identifiziert und sie gestalten möchte.

Als Zukunftsmacher*innen interessieren uns neben den bereits Engagierten auch Menschen, die vielleicht schon im Wendland wohnen, aber nicht arbeiten. Oder in den Landkreis zur Arbeit hereinpendeln, aber nicht ihren Lebensmittelpunkt hier haben. Auch über junge Familien, die frisch angekommen sind oder Golden Ager, die noch Zeit haben, freuen wir uns.

Dabei wollen wir die etablierten Akteure miteinbinden. Denn auch wenn z.B. bei den Wirtschaftsvertretern nicht viel Zeit vorhanden ist, so ist ihnen auch an einer hohen Lebensqualität gelegen.

Ab dem 30. August ist die Webseite freigeschaltet. Man kann sich jederzeit melden. Eine Anmeldung ist jedoch bis zum Kollaborationsworkshop (Ende Oktober) ratsam.

Denn durch das Sammeln von Teampunkten kann sich ein Vorsprung zu anderen Teams erarbeitet werden. Die Anzahl an zu vergebenden Teampunkte nimmt jedoch im Verlauf des Wettbewerbes zu ,sodass diese auch aufgeholt werden können.

Der Mehrwert des Wettbewerbes entsteht vor allem durch die Unterstützung bei der Entwicklung der Projekte. Dennoch soll es bei der Preisverleihung auch Belohnungen für gute Leistungen geben. Daher werden noch Finanz- als auch Sachpreise (Entwicklung von Webseite, Finanzierungsberatung, Social Media, Werbebudget, …) angestrebt. Auch ein Intensiv-Coaching der Projektgewinner samt Kooperationspartner soll Bestandteil nach der Auszeichnung sein. Es soll gewährleistet werden, dass die erfolgsversprechenden Projekte nach der Preisverleihung nicht ohne eine Perspektive auf Verstetigung dastehen.

Der Wettbewerb ist auf Kooperation ausgelegt. Nichtdestotrotz sollen auch besondere Leistungen und die Güte der Kooperationen miteinander verglichen werden. So können vielversprechende Projekte noch einmal mehr Wertschätzung und Öffentlichkeit erfahren.

Hierfür werden beim Finale der Preisverleihung Punkte vergeben. Diese setzen sich aus drei gleichgewichteten Faktoren zusammen:

Publikumspunkte: Bei der Preisverleihung erhält jeder Gast eine Stimme. Diese können sie ihrem Favoriten geben.

Jurypunkte: Die Jury erhält genauso viele Stimmen, wie es Anzahl an Publikumsstimmen gibt. So wird gewährleistet, dass die Qualität durch Fachexpert*innen bewertet und ein entsprechendes Gewicht erhält.

Teampunkte: Während des Wettbewerbes können Teampunkte gesammelt werden. Diese werden für erreichte Meilensteine oder dem Gewinn von Challenges vergeben. Hierdurch werden fleißige und früh teilnehmende Teams belohnt. Jedoch steigen diese Teampunkte erst mit der Zeit an, sodass auch noch später die Möglichkeit besteht, aufzuholen. Die Teampunkte werden ins Verhältnis zu den Publikumspunkten gesetzt.

Bis zum Ende kann also jedes Team gewinnen, da 2/3 der Punkte erst am Abend vergeben werden. Es wird bei entsprechender Teamanzahl jedoch nicht garantiert, dass jedes Team die gleiche Gelegenheit erhält, sich zu präsentieren. Präsentationsslots können durch einen Teampunkte-Zwischenstand, einer vorläufigen Jury-Bewertung und der Einschätzung der Projektteams untereinander, vergeben werden.

Wir wissen, dass Lüchow-Dannenberg sehr aktiv im Engagement ist. Deswegen wollen wir nicht ein “normaler” Ideenwettbewerb sein.

  • Wir legen den Schwerpunkt auf Langfristigkeit und bedienen uns dabei an unternehmerischen Mitteln, wie z.B. die Geschäftsmodell-Entwicklung, Canvas und Lean Startup
  • Unser Mehrwert liegt im Prozess. Wir möchten möglichst viele Konzepte zu einer Phase reifen lassen, in welcher eine langfristigen Realisierung nur noch wenig entgegensteht.
  • Wir suchen Projekte, die auf Bedarf treffen. So ist eine obligatorische Nachfrage eher gewährleistet, als reine Luftschlösser zu bauen.
  • Nach dem Finale ist vor dem Anfang. Wir möchten perspektivisch eine Unterstützungsstruktur initiieren, die auch ohne LüDiA funktioniert.
  • Unsere Ermöglicher-Datenbank geht nicht verloren. Auch im Nachhinein können Anfragen gestellt werden.
  • Durch die Expertise der Hilfswerft und Süderelbe profitiert die Region auch von Kontakte außerhalb des Landkreises.
  • Die Durchführung des Wettbewerbes soll auf Augenhöhe stattfinden. Niemand kennt die Bedürfnisse besser, als die Menschen vor Ort. Daher fanden auch vor dem Start des Wettbewerbes viele Vorgespräche statt, um die Meinung lokaler Multiplikatoren aufzugreifen.

Thematisch ist der Wettbewerb nur wenig eingegrenzt. Die Art von Herausforderungen und Ideen sollen dem Gemeinwohl dienen und die Lebensqualität vor Ort verbessern. Dies schließt also Vorhaben aus, die allein einer einzelnen Organisation (z.B. Produktionseffizienz verbessern in einem Betrieb) oder privaten Person (z.B. Solaranlagen-Lösung auf einem privat genutzten Haus) nutzen.

Mögliche Aktionsfelder sind Leerstand, Mobilität, Betreuung, Partizipation, Geflüchtetenhilfe, Bildung oder Umweltschutz. Im Einzelfall (z.B. im Bereich Kultur) muss der Beitrag zum Gemeinwohl begründet und vom Projektteam anerkannt werden.

Teilnehmenden Akteuren muss klar sein, dass auch zu einem unternehmerischen Denken motiviert wird. Dies bedeutet nicht, dass Unternehmen entstehen müssen, jedoch gemeinsam nach Geschäftsmodellen und anderen Wegen zu mehr Eigenständigkeit und Verstetigung der Projekte gesucht wird. Projekte, die langfristig allein auf Spenden, öffentliche Mittel oder Fördermittel werden im Rahmen dieses Wettbewerbes nicht gesucht.

Der Wettbewerb steht allen Institutionen und Personen offen, die Lüchow-Dannenberg mit ihren Initiativen voranbringen wollen. Dies schließt auch Initiativen ein, die sich noch in der Konzeptphase befinden. Da es sich um einen Entwicklungsprozess handelt, sind laufende Projekte ohne Weiterentwicklungsbedarf weniger für eine Teilnahme geeignet.

Dies beinhaltet explizit auch Institutionen und Personen, die nicht in Lüchow-Dannenberg sitzen, mit ihrem Engagement aber eine Wirkung in der Region erzeugen wollen.

Eine Person kann sowohl mehrere Rollen innehaben (mit Ausnahme der Jury, welche nicht Anstifter*in oder Zukunftsmacher*in sein dürfen), als auch an mehreren Projekten beteiligt sein.